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	<title>web://contact Blog</title>
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	<description>In diesem Blog schreiben wir über Themen, die uns in der täglichen Arbeit begegnen. Und geben einen Einblick in unsere Arbeitsweise beim Online-Marketing.</description>
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		<title>Website Plagiat gefunden &#8230; und jetzt, was tun?</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 06:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor rund einem Jahr hatten wir bei Themeforest ein template entdeckt, welches doch auffällig viele Ähnlichkeiten mit den Designelementen unserer eigenen Seite aufwies. Vermutlich hatte sich der Designer zu sehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor rund einem Jahr hatten wir bei Themeforest ein template entdeckt, welches doch auffällig viele Ähnlichkeiten mit den Designelementen unserer eigenen Seite aufwies. Vermutlich hatte sich der Designer <a title="Zu sehr inspiriert" href="http://www.webcontact.de/blog/zu-sehr-inspiriert/">zu sehr inspirieren lassen</a>, wobei man natürlich darüber streiten kann, ob bereits die Übernahme von Designelementen mit einem hohen Schaffensgrad gleich eine Raubkopie darstellt. Wesentlich deutlicher aber sind die Plagiate, die uns in den vergangenen Wochen aufgefallen sind: Da haben sich Webdesigner nicht nur an Teilen der Seite bedient, sondern die gesamte Website mehr oder weniger kopiert und ein paar textliche und kleinere grafische Anpassungen vorgenommen.</p>
<div id="attachment_275" class="wp-caption alignleft" style="width: 690px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/peritistech.jpg"><img class="size-full wp-image-275" title="Peritistech (Indien)" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2012/06/peritistech.jpg" alt="" width="680" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Eine weitgehende 1:1 Kopie einer Seite kommt sicherlich weniger häufig vor, meiste werden nur Designelemente geklaut</p></div>
<p>Ärgerlich ist nicht nur, dass die kreative Leistung samt dem Aufwand für die Erstellung der Seite geklaut wurde, sondern der Umstand, dass die vom Auftraggeber teuer erworbene und für ihn individuell zugeschnittene Seite zum Allgemeingut wird.</p>
<blockquote><p>Wie geht man nun mit einem Website Plagiat um &#8230;?!</p></blockquote>
<p><span id="more-267"></span></p>
<p>Meist entdeckt man Plagiate zufällig: Die kopierten Seiten sind oftmals nur oberflächlich &#8220;angepasst&#8221;, nicht sichtbare Texte werden nicht vollständig ausgetauscht, Referenzierungen auf die (originale) Domain verbleiben im css oder Scripte werden übernommen; wirklich alle Spuren lassen sich nur mit entsprechenden Aufwand beseitigen. So tauchen die Plagiate in Google auf, manche findet man bereits mit dem Suchoperator &#8220;related:&#8221;. Einfacher ist es, wenn man einen genaueren Blick in die Online-Statistik wirft: Tauchen hier Keywords auf, die man sich nicht erklären kann oder sieht man URLs von referer-Seiten, die völlig unbekannt sind, lohnt ein Blick auf die entsprechenden Seiten. Wem das Suchen  zu lästig ist, dem kann <a title="Plagaware" href="http://www.plagaware.de/" target="_blank">Plagaware</a> nützlich sein, ein Dienst, der innerhalb von einem Tag zu einer zuvor definierten URL solche Seiten sucht, die Plagiate sein könnten.</p>
<p>Ist ein Plagiat enttarnt, stellt sich die Frage, wie man damit umgeht. Es gib mehrere denkbare Wege:</p>
<ol>
<li>Das Unikat soll eins bleiben, die Schaffensleistung des Designers geschützt und der Betreiber der Seite soll sein Alleinstellungsmerkmal behalten. Auf zum Anwalt! Der freut sich über den Auftrag und äußert gleich ein paar Bedenken: Selbst wenn der Betreiber des Plagiats in Deutschland sitzt, ist das nicht soooo einfach. Man kann auf Unterlassung klagen, wenn zweifelsfrei klar ist, dass Elemente mit einem hohen Schaffensgrad übernommen wurden (insbesondere Texte und Bildelemente). Code fällt mitunter nicht unter diese Regel, aber auch das hängt davon ab, wie einzigartig der Code ist. Alles schwierig. Hat der Betreiber des Plagiats seinen Geschäftssitz im Ausland, kommt noch das jeweilige nationale Urheberrecht dazu (das mitunter den Verstoß ganz anders bewertet), ohne Korrespondenzanwalt geht sowieso nichts, das riecht nicht nur nach richtig teuer, das wird es auch.</li>
<li>Ein Mail an den Betreiber des Plagiats könnte helfen. ggf. wurde dieser von der Agentur getäuscht und weiß nicht, dass es sich um ein Plagiat handelt. In diesem Fall nimmt der Betreiber die Seite vielleicht vom Netz. Vielleicht. Hat die Firma aber Ihren Betriebssitz in Südamerika oder Indien, schwinden die Chancen schon deutlich, denn warum soll dort jemand ohne Not -weitab vom Kläger- die Kosten auf sich nehmen, die Seite neu erstellen zu lassen?</li>
<li>Man dreht den Spieß um. Geht nicht gegen das Plagiat vor, sondern schreibt darüber. Zeigt, dass man weiß, dass es Fälschungen gibt und man damit auf eine humorvolle Art umzugehen weiß. Ob das allerdings der goldene dritte Weg ist, hängt letztlich davon ab, wie die eigenen Besucher darauf reagieren und ob dem Betreiber der Seite durch das Plagiat ein wirtschaftlicher Schaden entsteht. Dann wäre diese Variante keine Alternative.</li>
</ol>
<p>Für den dritten Weg haben wir uns entschieden: Solche Vergleiche sind amüsant zu lesen und zeigen, dass die eigene Seite offenbar ankommt, also &#8220;begehrt&#8221; ist. Stellt den Besuchern der &#8220;echten&#8221; Seite gegenüber klar, welche Seite das Original ist und man stellt sich nicht auf eine Ebene mit den Dieben, um letztlich doch den Kürzeren zu ziehen.</p>
<p><a href="http://www.webcontact.de/de/internetseiten/clone-awards"><img class="alignright" style="margin-left: 15px;" title="Clone Awards Badge" src="http://www.webcontact.de/images/knockoff/_badge/webcontact-badge.png" alt="Clone Awards Badge" width="132" height="132" /></a> Wir haben eine eigene <a title="Clone Awards" href="http://www.webcontact.de/de/internetseiten/clone-awards">Plagiat Seite gebaut</a> und mit Clone Awards versehen, verleihen den besten Raubkopien einen Award in Form eines Badges, schreiben die Betreiber der Seiten an, beglückwünschen diese zum Gewinn und bitten darum, den badge auf die kopierte Seite einzubinden. Dass das nicht passiert, ist eigentlich klar, aber wir sind auf die Reaktionen gespannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Update</strong></p>
<p>Es hat uns ja schon interessiert, ob sich Design-Plagiate auch über entsprechende Tools finden lassen, beispielsweise plagaware.de oder copyscape.com. Die Tools haben wir ausgiebig getestet, diese finden in der Tat Seiten mit ähnlichem oder identischem Content. Aber ein übernommenes Design, egal wie nahe am Original, lässt sich mit diesen Tools nicht aufspüren. Auch Google&#8217;s Bildersuche ist da wenig hilfreich. Da bleibt wirklich nur der Weg, auffällige referer in der Statistik genauer anzuschauen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Online-Texte im Tourismus</title>
		<link>http://www.webcontact.de/blog/erfolgreiche-online-texte-im-tourismus/</link>
		<comments>http://www.webcontact.de/blog/erfolgreiche-online-texte-im-tourismus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 09:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum sollten Texte, die im Internet veröffentlicht werden, sich von anderen Texten unterscheiden? Auf den ersten Blick mag das nicht ganz einleuchten. Doch das Internet hat seine eigenen Wirkungsmechanismen, auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollten Texte, die im Internet veröffentlicht werden, sich von anderen Texten unterscheiden? Auf den ersten Blick mag das nicht ganz einleuchten. Doch das Internet hat seine eigenen Wirkungsmechanismen, auf die es gilt, einzugehen.</p>
<p>Führen Sie sich vor Augen: Ihr Internetauftritt ist immer nur einen Mausklick von der Konkurrenz entfernt &#8211; muss also bereits auf den ersten Blick signalisieren: “Ich habe exakt, wonach Du suchst!”.  Muss auf den ersten Blick begeistern, hervorstechen aus der Masse, um nicht mit dem nächsten Klick wieder in den endlosen Weiten des WWW unterzugehen.<br />
<span id="more-250"></span><br />
Kreativität ist gefragt, Aktualität ist Pflicht. Ähnlich wie beim Radio oder Fernsehen ist die Geschwindigkeit der Informationsübertragung extrem hoch, erreicht also die Zielgruppe sofort. Im Gegensatz zu Hörfunk und Fernsehen hat der Text im Internet jedoch eine wesentlich längere <strong>Lebensdauer</strong>. Auch wenn sich Inhalte im Netz jederzeit verändern lassen, sollten Texte vor dem Veröffentlichen auf Herz und Nieren geprüft werden. Denn Onlinetexte werden nach ihrer Veröffentlichung recht schnell dupliziert (Google Cache, Waybackmachine). Unliebsame “Ausrutscher” gänzlich auszuradieren, funktioniert also nicht immer. Dazu kommt die <strong>Interaktivität</strong> des Mediums. Selbst wenn das eigene Web nicht über eine Kommentarfunktion verfügt, bietet das Social Web genügend Möglichkeiten, sich über einen Inhalt zu äußern und diesen einem breiten Publikum publik zu machen. Das sind, sehr grob angerissen, die Rahmenbedingungen für Texte im Internet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 dir="ltr">Aufbau und Strukturierung von Texten</h2>
<p>Mit Speck fängt man Mäuse &#8211; potentielle Gäste mit Emotionen. Und <strong>Emotionen</strong> lassen sich am leichtesten mit Bildern wecken. Anders als bei technisch orientierten Seiten steht im Tourismus also zunächst nicht der umfassend informierende Text im Vordergrund, sondern prägnante Slogans &#8211; Fakten, welche die Bilder- oder Videowelten unterstreichen und hervorheben.</p>
<blockquote><p>“Keep it short and simple”.<br />
Das ist die Devise.</p></blockquote>
<p>Während die meisten Menschen es genießen, auf dem Sofa in Bücher oder Zeitschriften zu versinken, verhält sich das beim Lesen am Bildschirm ganz anders: Texte werden weit weniger häufig gelesen, als vielmehr vom Auge “gescannt”.</p>
<p>Wahrgenommen werden beim ersten Blick im allgemeinen auffällige Slogans oder <strong>Überschriften</strong>, die dann darüber entscheiden, ob der Text wirklich (an)gelesen wird:</p>
<ol>
<li><strong>Überschrift</strong></li>
<li><strong>Zwischenüberschriften</strong> und hervorgehobene Worte oder Aussagen</li>
<li>Ggf. <strong>Bilder</strong>, die im Text eingebaut wurden</li>
<li>Kurze, prägnante und gut <strong>strukturierte Absätze</strong>, ggf. im Teaser auch mit unvollständigen Sätzen.</li>
</ol>
<p>Überschriften sind extrem wichtig, sie müssen dem Leser vollständig anzeigen, um was es im Text geht, auch Zwischenüberschriften haben eine hohe <strong>Relevanz</strong>. Ideal ist es, wenn sich allein aus den Überschriften ergibt, was den Leser erwartet.</p>
<p>Ist der Text ansich gut strukturiert und kurz genug, ggf. auch aufgelockert formatiert, sind einige Barrieren schon genommen.</p>
<p>Im Journalismus wird häufig das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prinzip_der_umgekehrten_Pyramide">Prinzip der umgekehrten Pyramide</a> verwendet, um Texte zu <strong>strukturieren</strong>: Der Kern des Textinhalts steht in der Überschrift, so weiß der Leser genau, was ihn erwartet. In der Einleitung werden bereits die wichtigsten Fakten geliefert, der Leser hat danach einen Überblick über das Thema. Anschließend folgen Einzelheiten und schlussendlich die Hintergründe. Die Dichte der Highlights nimmt also immer weiter ab, je weiter man den Artikel liest.</p>
<p>Der Vorteil liegt auf der Hand: Hört der Leser mitten im Artikel auf zu lesen, kennt er dennoch bereits die wichtigsten Inhalte. Diese Form der Strukturierung von Texten entstammt der Erkenntnis, dass Texte gerade im Internet nur flüchtig gelesen werden. Auch wenn diese Struktur insbesondere für Nachrichten entwickelt wurde, lässt  sie sich auch für touristische Informationen erfolgreich anwenden.</p>
<p>Eine Zusammenfassung der Grundaussage, eine <strong>Handlungsaufforderung</strong> oder ein Ausblick setzt am Schluss des Textes nochmals <a href="http://www.text-gold.de/praxistipps-fuer-online-redakteure/online-texte-wie-zu-einem-guten-ende-bringen/">ein Highlight</a> und “belohnt” den Leser, der den Text zu Ende gelesen hat. Gerade die Handlungsaufforderung am Schluss eines Textes ist im touristischen Bereich wichtig: Das können Links zu Hintergrund- / Detailinformationen oder verwandten Interessensgebieten sein, ein Prospektdownload oder  idealer Weise die Aufforderung zur aktiven Kontaktaufnahme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 dir="ltr">Die Sprache im Web: Kurze und einfache Texte</h2>
<h3 dir="ltr">Sprechen Sie die Sprache ihrer Gäste?</h3>
<p>Egal ob Sie eine Facebook Nachricht schreiben oder einen werblichen Text für die Internetseite, versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe.</p>
<ul>
<li>Überlegen Sie sich, welches <strong>Ziel</strong> der Text verfolgen soll (und welche Handlungsaufforderung Sie dem Text mitgeben wollen)</li>
<li>Kreative Inhalte, pfiffige <strong>Formulierungen</strong>. Je einzigartiger die Inhalte, desto besser. Texte sollten an keiner Stelle doppelt vorkommen (duplicate content)</li>
<li>Schreiben Sie den Text so, dass “<strong>Kino im Kopf</strong>” entsteht. Bilder helfen dabei.</li>
<li>Bauen Sie <strong>Spannung</strong> in Ihre Texte ein</li>
</ul>
<h3 dir="ltr">Kurze Texte sind besser.</h3>
<p>Der erste Blick auf einen Text entscheidet oftmal darüber, ob der Text gelesen wird; je länger ein Text ist, desto mehr Zeit muss zum Lesen aufgewendet werden, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Text ganz gelesen wird. Die Fakten, die überzeugen, müssen klar herausgearbeitet und formuliert werden, die Leser wollen schließlich überzeugt werden, das Vermittelte zu erleben. Daher ist es sinnvoll, die<strong> Texte kurz und knackig zu formulieren</strong> und in Absätzen so zu strukturieren, dass das Auge eine Führung bekommt.</p>
<h3 dir="ltr">Strukturierung von Wörtern und wichtigen Inhalten</h3>
<p>Zu den Werkzeugen der Gliederung gehört neben den Überschriften und Absätzen zum Beispiel auch, Fakten oder Argumente als Aufzählungen im Text hervorzuheben (sofern sich das anbietet). Das durchbricht den Textfluss und erzeugt Aufmerksamkeit. Das gilt ebenso für einzelne Schlagworte innerhalb eines Absatzes, die besonders maßgeblich sind und für sich genommen bereits die Kernaussage wiedergeben. Diese werden idealer Weise fett formatiert. Damit kann das Auge beim erstmaligen “Scannen” des gesamten Textes innerhalb von Sekunden aus den <strong>fett markierten Wörtern</strong> und den Aufzählungen bereits eine Art Inhaltsangabe erzeugen, die letztlich die Entscheidung beeinflusst, ob der Text gelesen wird.<br />
Allerdings soll damit keinesfalls der Eindruck entstehen, dass ein in kurzen Absätze portionierter, zusammengekürzter Pressetext mit ein paar Zwischenüberschriften das Maß der Dinge ist. Beim Texten ist es statt dessen wichtig, den Leser trotz kurzer und prägnanter Texte bei der Stange zu halten. Pfiffig und <strong>emotional</strong>, <strong>leidenschaftlich</strong> und <strong>überzeugend</strong>. Ein komprimierter und sachlicher Text wird nicht verkaufen, wenn er langweilig ist. Die schönsten und wertvollsten Tage im Jahr &#8211; die Urlaubstage &#8211; sollen schließlich <strong>unterhaltsam</strong> sein. Die Vorfreude darauf sollte sich in den Texten bereits widerspiegeln.</p>
<h3 dir="ltr">Leichte Sprache</h3>
<p>Verständliche Texte sollten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Sind es in der Praxis oftmals nicht. Wie kurz und einfach verständliche Texte sein können, zeigt die <a href="http://www.leichtesprache.org/downloads/Regeln_Netzwerk_Leichte_Sprache.pdf">leichte Sprache</a>, die man beispielsweise aus Kinderbüchern oder aus Texten für Menschen mit Lernschwierigkeiten kennt  (hier auch barrierefreie Texte genannt) . Nachfolgend ein Beispiel:</p>
<p><em>Texte sollten kurz und mit einfachen Wörtern aufgebaut sein.</em><br />
<em> Man vermeidet verschachtelte Satzteile. Verschachtelte Sätze bestehen aus vielen Satzteilen, die durch Kommata getrennt sind.</em><br />
<em> Die Textformatierung spielt eine wichtige Rolle. Damit wird das Lesen vereinfacht.</em><br />
<em> Die Inhalte werden auf mehrere Seiten verteilt. Das erhöht die Übersichtlichkeit.</em></p>
<p>Im allgemeinen werden im Tourismus ausgeprägt <strong>blumige Beschreibungen</strong> verwendet, um die fünf Sinne anzuregen. Dieser Schreibstil ist naturgemäß nicht unbedingt kompatibel mit der leichten Sprache. Die Kunst liegt also darin, eine Brücke zwischen leicht lesbarer Sprache und emotional geprägten Werbetexten zu schlagen. Das erfordert einen gewissen Zeitaufwand, der sich aber lohnt. Beides zu verbinden kann zum Beispiel so aussehen, dass man eine kurze und leicht zu erfassende Grundaussage in den Vordergrund stellt, die man im Nachgang mit blumigen Worten garniert, so dass sowohl der schnelle Leser als auch der “Genuss-Leser” auf seine Kosten kommt.</p>
<p>Orientieren sollten Sie sich hier in jedem Fall an der jeweiligen Zielgruppe. So werden Seiten für Familien mit Kindern (wo nicht selten die Kinder das Urlaubsziel mal “vorsondieren”) textlich anders gestaltet werden, als Inhalte für kulturell Interessierte oder die heute als “Best-Ager” bezeichnete Personengruppe jenseits der 50iger <img src='http://www.webcontact.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einige Destinationen veröffentlichen die wesentlichen Inhalte als separate Version in “leichter Sprache” (bspw. <a href="http://www.barrierefrei-brandenburg.de/leichte-sprache/">Tourismus Brandenburg</a>). Ob das zielführend ist, mag dahin gestellt bleiben. Fakt ist, die sehr einfach gehaltenen Sätze sind für normale Leser <strong>langweilig</strong> und sicher<strong> nicht verkaufsfördernd</strong>, zudem erfordert eine zusätzliche Version auch die doppelte Pflege. Separate Versionen haben sich als barrierefreie Internetseiten schon deshalb nicht durchgesetzt, weil Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen nicht ausgegrenzt und auf “Behindertenseiten abgeschoben” werden wollen. Sind die Informationen einer Seite auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich, profitieren andersherum alle Seitenbesucher davon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 dir="ltr">Suchmaschinen</h2>
<p>Um es vorweg zu nehmen: Schreiben Sie <strong>keine Texte für Suchmaschinen</strong>. Ihr Ziel muss es sein, die Menschen anzusprechen und von Ihren Inhalten zu überzeugen, nicht die Maschinen. Sind die Texte gut und berücksichtigen Sie einige Regeln, kommen Mensch und Maschine in aller Regel gleichermaßen damit zurecht.</p>
<h3 dir="ltr">Wie Suchmaschinen vorgehen</h3>
<p>Suchmaschinen-Crawler erkennen auf einer Seite die Überschrift (h1, h2), die Einleitung und den eigentlichen Inhalt. Genau diese Textelemente sind für das Ranking ausschlaggebend. Die Überschrift(en) haben die höchste Relevanz, gefolgt von der Einleitung und den hervorgehobenen (fett markierten) Wörter, sofern diese Inhalte in einer hohen Korrelation zueinander stehen. Das gilt auch für die Links, die auf den Text zeigen, egal ob intern oder extern. Nur wenn Überschrift, Text und darauf zeigende Links thematisch zusammenpassen, billigt eine Suchmaschine dem Text eine<strong> hohe Relevanz</strong> zu. Konkret: Auf einer touristischen Seite sollten “passende”,  zum Thema Urlaub, Wohlfühlen und Erholung gehörende Texte erscheinen. Die Bezeichnung der (internen) Links sollte ebenfalls thematisch passen. Bei externen Linkquellen kann man allerdings nur begrenzt Einfluss auf die Linktexte nehmen.</p>
<blockquote><p>Ein guter Tipp: Überlegen Sie sich, welche drei Wörter Ihren Text am treffensten beschreiben.</p></blockquote>
<p>Welche Schlagwörter umschreiben Ihren Text am besten (nicht mehr als drei), die idealerweise ein Interessent in einen Suchschlitz einer Suchmaschine eingeben würde, wenn dieser genau die Infos Ihres Textes lesen will? Versuchen Sie, diese oder verwandte Begriffe in der Überschrift unterzubringen und im Text fett zu markieren (nur einmal). Auch Bildunterschriften als Träger<strong> markanter Schlüsselbegriffe</strong>. Gehen Sie damit in jedem Fall sparsam um. Setzen Sie schließlich diese Keywords oder sehr ähnliche / verwandte Begriffe als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linktext">Linktext</a> von internen und (teilweise auch) externen Linkquellen.</p>
<h3 dir="ltr">Titel und Beschreibung der Seite</h3>
<p>Natürlich gibt es noch viele weitere Hebel, das Ranking zu beeinflussen: Bislang ging es nur um den Text ansich, aber auch der Seite sollten relevante Informationen mitgeben werden: Neben dem Seitentitel (der einen erheblichen Einfluss auf das Ranking hat) gehört eine <strong>Inhaltsangabe</strong> der Seite in das metatag “description”. Auch wenn diese Metainformation keinen Einfluss auf die Platzierung der Seite hat, wird das description tag von Google oftmals für die Ausgestaltung des Snippets (Suchergebnis-Darstellung) verwendet.</p>
<p>Während man sich bei AdWords Anzeigen viel Mühe gibt, die zur Verfügung stehenden Zeichen (2&#215;35) so werbewirksam und informativ wie möglich zu gestalten, spielt dies bei den generischen Suchergebnissen für viele keine Rolle. Verschenkte Chancen, denn gerade auf Seiten touristischer Destinationen erzeugen AdWords-Anzeigen weit weniger Conversions als organische Suchergebnisse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 dir="ltr">7 Tipps für einen guten Onlinetext</h2>
<ol>
<li>Aussagekräftige Überschrift, die den Inhalt des Textes kurz und prägnant umschreibt</li>
<li>Beachtung des Prinzips der umgekehrten Pyramide, wichtige Inhalte in die Einleitung, anschließend die Hintergründe. An den Schluss gehört ein Highlight oder eine Handlungsaufforderung.</li>
<li>Halten Sie Ihren Text kurz, ggf. auch mit unvollständigen Sätzen. Achten Sie auf einfache und trotzdem pfiffige Formulierungen. Verwenden Sie Verben, denn Verben werben.</li>
<li>Übersichtlich gegliederte Darstellung, Aufteilung in leicht lesbare Absätze. Falls der Text zu lang ist, gliedern Sie diesen auf mehrere Seiten und verlinken diese untereinander.</li>
<li>Verwenden Sie Wörter, nach denen Ihre Zielgruppe in Suchmaschinen sucht. Heben Sie die wichtigen Begriffen und Aufzählungen optisch hervor.</li>
<li>Vermeiden Sie doppelte Inhalte (duplicate content), der Text sollte nur an einer Stelle im Internet veröffentlicht sein.</li>
<li>Fragen Sie ggf. 2, 3 Personen, welche den Text und das Thema nicht kennen. Berücksichtigen Sie deren Anregungen.</li>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Analytics Statistiken richtig interpretieren</title>
		<link>http://www.webcontact.de/blog/analytics-statistiken-richtig-interpretieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 10:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Da schaut man sich eine Statistik in Google Analytics an und betrachtet die eindrucksvoll dargestellten Charts. Steigende oder sinkende Zugriffszahlen werden begutachtet, ggf. noch einen Blick auf die Besucherquellen, das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da schaut man sich eine Statistik in Google Analytics an und betrachtet die eindrucksvoll dargestellten Charts. Steigende oder sinkende Zugriffszahlen werden begutachtet, ggf. noch einen Blick auf die Besucherquellen, das war’s im Allgemeinen. Metrics beendet. Und nun? Was sagen diese Zahlen aus, welche Rückschlüsse kann man daraus ziehen? An dieser Stelle setzt die Diskussion um Kennzahlen und Messwerte bzw. Key Performance Indicators (am Unternehmensziel orientierte Leistungskennzahlen) ein. Ob sich diese Schlüsselwerte überhaupt für eine aussagekräftige Beurteilung kleinerer Internetseiten eignen und wenn ja, welche nützlichen Aussagen daraus hergeleitet werden können, soll in diesem Artikel diskutiert werden.<br />
<span id="more-123"></span><br />
Anhand der Ziele, die ein Unternehmen verfolgt, werden bestimmte Schlüsselwerte als Indikatoren verwendet, um zu beurteilen, ob das Ziel erreicht wurde oder nicht. Bei einem Onlineshop ist das vergleichsweise einfach, da geht es um den Umsatz. Dafür gibt es in Analytics eine eigene Rubrik “Conversions”, die übersichtlich und detailliert Auskunft darüber gibt, welche Zugriffsquellen welchen Umsatz erzeugt haben. So lässt sich leicht feststellen, ob die Maßnahmen des Online-Marketings den erhofften Erfolg gebracht haben. Mit ein wenig Tiefgang sieht man auch, welche <a title="Keywords in AdWords Kampagnen optimieren" href="http://www.webcontact.de/blog/keywords-in-adwords-kampagnen-optimieren/">AdWords-Kampagnen noch optimiert</a> oder aufgegeben werden können und an welchen Stellschrauben gedreht werden muss.</p>
<p>Bei Webseiten, deren Ziele sich nicht so ohne weiteres monetär erfassen lassen, sieht das schon schwieriger aus. Da stellt sich schnell die Frage, welche Kennzahl überhaupt in Frage kommt und wie man damit den Erfolg tatsächlich messen kann. Zunächst muss man sich mit den Zielen beschäftigen. Was konkret will man eigentlich erreichen und wie misst man das!? Natürlich, eine Destination will für sich werben, ein Hotel Reservierungsanfragen und ein Industrieunternehmen potentielle Neukunden generieren. Nur, an welcher Stelle ist das Ziel erreicht? Schaut man sich ein wenig um, findet man genügend Blogs, die hier konkrete Empfehlungen geben. Das könnten beispielsweise Kennzahlen sein wie:</p>
<ul>
<li>Anzahl wiederkehrender vs. einmaliger Besucher um herauszufinden, ob bestehende Besucher angesprochen werden oder mehr Neukunden die Seite besuchen.</li>
<li>Klickrate der Online-Werbung und die damit verbundene Absprungrate. Eine niedrige Absprungrate lässt darauf schließen, dass relevante Keywords, Anzeigen und Landingpages optimal aufeinander abgestimmt sind. Hier lohnt ein Vergleich mit unterschiedlichen Zugriffsquellen.</li>
<li>Anzahl der aufgerufenen Seiten pro Besuch oder Verweildauer pro Seite. Dahinter steckt die Idee, dass sich der Besucher mit zunehmender Zahl angeklickter Seiten oder längerer Verweildauer tendenziell mehr für die Inhalte interessiert hat.</li>
</ul>
<p>Schauen wir uns das mal näher an: Diese Zahlen ohne Vergleichswerte bringen mal reichlich wenig, genauer: gar nix. Also könnte man historische Werte zum Vergleich heranziehen. Vorteil: Man sieht mit einem Blick, wie sich bestimmte Maßnahmen ausgewirkt haben. Nachteil: Man betrachtet immer nur zurückliegende Ereignisse.</p>
<div id="attachment_190" class="wp-caption alignleft" style="width: 690px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-zeiträume-vergleichen.jpg"><img class="size-full wp-image-190" title="analytics-zeiträume-vergleichen" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-zeiträume-vergleichen.jpg" alt="" width="680" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Werden Zeiträume miteinander verglichen, achten Sie unbedingt darauf, mit identischen Wochentagen zu beginnen.</p></div>
<p>Alternativ wären vorgegebene Vergleichszahlen interessant. Google hat im <a title="Google Newsletter" href="http://www.seodeluxe.de/google-analytics-benchmarking-bericht">Benchmark Newsletter</a> ein paar statistische Werte veröffentlicht, die man als Vergleichswerte heranziehen könnte &#8211; dort wird beispielsweise angeführt, dass die durchschnittliche Absprungrate deutschsprachiger Websites etwa bei 48% liegt. Sinn macht ein Vergleich mit dieser Zahl nur sehr bedingt, da dies keine Branchenwerte sind, sondern Durchschnittswerte aller Internetseiten. Passende Branchenzahlen zu erhalten, ist jedoch nicht so einfach.</p>
<blockquote><p>Ohne Ziele und Ereignisse geht nicht viel &#8230;</p></blockquote>
<p>Fallbeispiel. Es soll analysiert werden, welche Quellen &#8220;wertvolle&#8221; Besucher vermitteln und wo künftig mehr in Online-Marketing investiert werden soll. Hierfür könnte sich die Standardauswertung zu den Besucherquellen eignen. Sie sehen, von welche Quellen wie viele Besucher kamen und wie die Absprungraten der einzelnen Quellen aussehen &#8211; also, wie hoch der Anteil der Besucher ist, die den Inhalt als nicht relevant für Ihre Bedürfnisse angesehen haben und sofort ausgestiegen sind. Ob diese Werte jetzt gut oder schlecht sind, lässt sich so aber kaum feststellen.</p>
<p>Um messen zu können, wie erfolgreich die Besuche tatsächlich sind, müssen Ziele definiert werden. Das kann eine bestimmte Seite sein, auf die der Besucher idealerweise gelangen soll (Kontaktdaten), ein Ereignis wie ein download, ein Newsletterabo oder ein Video, was angeschaut wurde.</p>
<div id="attachment_189" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="wp-image-189  " title="analytics-ziele-definieren" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-ziele-definieren.jpg" alt="Sie können bis zu 20 Ziele in Analytics definieren" width="500" height="310" /><p class="wp-caption-text">Die Definition von Zielen ist für eine sinnvolle Auswertung unerlässlich. Es lassen sich bis zu 4 verschiedene Zielgruppen mit je 5 Zielen definieren.</p></div>
<p>Auch kann eine definierte Mindestbesuchsdauer oder eine bestimmte Anzahl von angeklickten Seiten pro Besuch als Ziel Sinn ergeben, insbesondere dann, wenn sich der Besucher eine gewisse Zeit mit den Inhalten der Seite beschäftigen sollte. Fragt sich nur, wie man solche Werte festlegt?! Eine gute Methode ist es zu schauen, wie viele Seiten der durchschnittliche Besucher aufruft und wie lange er verweilt. Legen Sie einen Wert über dem Durchschnitt fest. Und überlegen Sie, nach wie viel besuchten Seiten vermutlich ein Besucher so überzeugt ist, dass es zu einer Conversion kommen könnte. Zugegeben, die erste willkürliche Festlegung der Werte ist voodoo, durch eine laufende Validierung und Optimierung der Zahlen kommt man aber schnell zu einem brauchbaren Ergebnis.</p>
<div id="attachment_204" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-besucherquellen-standard.jpg"><img class="wp-image-204  " style="border-style: initial; border-color: initial;" title="analytics-besucherquellen-standard" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-besucherquellen-standard.jpg" alt="" width="500" height="344" /></a><p class="wp-caption-text">Die aggregierte Übersicht der Besucherquellen bietet einen guten Einstieg in die Frage, welche Quelle die wichtigsten Besucher vermittelt.</p></div>
<p>Verändern Sie nun die Auswertung und setzen den Fokus auf &#8220;Zielgruppe 1&#8243; (zweiter Menüpunkt in der Grafik). Jetzt wird die Auswertung mit den definierten Zielen angezeigt, man sieht schön, welche Quelle den höchsten Zielerreichungsgrad aufweist.</p>
<div id="attachment_205" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-besucherquellen-ziele.jpg"><img class="wp-image-205" style="border-style: initial; border-color: initial;" title="analytics-besucherquellen-ziele" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-besucherquellen-ziele.jpg" alt="" width="500" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Mit einer sekundären Dimension (in diesem Fall die Region) lässt sich schon deutlich tiefe Aussagen über die Qualität der Quellen treffen.</p></div>
<p>Richtig aussagekräftig wird das Ergebnis dann, wenn man noch sekundäre Dimensionen ins Spiel bringt. Im Beispiel haben wir die Quellen regional unterteilt, damit bekommt diese Auswertung einen nützlichen Zusatz und man erkennt, in welchen Regionen die Online-Maßnahmen den besten Erfolg bringen.</p>
<blockquote><p>Zerlegen Sie die Zahlen über Segmente</p></blockquote>
<p>Aggregierte Zahlen zu analysieren macht eigentlich wenig Sinn. Die Absprungrate über alle Zugriffe zu messen lässt keinerlei Rückschlüsse zu, welche Plattformen &#8220;wertvolle&#8221; Besucher bringen oder die Betrachtung der durchschnittlichen Besuchsdauer schließt solche Besucher mit ein, die versehentlich auf der Seite gelandet sind. Daher ist es extrem wichtig, sich bei der Analyse auf Segmente zu konzentrieren. In Analytics werden bereits einige Standardsegmente angeboten, weitere benutzerdefinierte Segmente lassen sich entsprechend der Ziele einfach hinzufügen.</p>
<div id="attachment_206" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="wp-image-206 " title="analytics-auswahl-segmente" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-auswahl-segmente.jpg" alt="" width="500" height="159" /><p class="wp-caption-text">Erweiterte Segmente bieten hervorragende Möglichkeiten, gezielt bestimmte Kennzahlen zu analysieren und zu vergleichen</p></div>
<ul>
<li>Über welche Keywords werden niedrige Absprungraten erzielt?</li>
<li>Wie sieht das Verhalten von Besuchern aus, die über die Titelseite einsteigen im Vergleich mit solchen, die über Landing Pages in die Seite einsteigen?</li>
<li>Kommen Besucher schneller ans Ziel, die die interne Suche  (sofern es eine gibt) verwenden?</li>
<li>Erreichen Besucher, die über bezahlte Anzeigen kommen, tendenziell häufiger das vorgegebene Ziel und woher kommen diese Besucher eigentlich?</li>
</ul>
<p>Nun lassen sich die Segmente auch ganz hervorragend mit Durchschnittswerten vergleichen. Ein schönes Beispiel hierfür wäre, anhand der oben gezeigten Auswertung eine Segmentierung in bezahlte und unbezahlte Zugriffe vorzunehmen.</p>
<div id="attachment_207" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="wp-image-207" title="analytics-besucherquellen-segmentiert" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-besucherquellen-segmentiert.jpg" alt="" width="500" height="366" /><p class="wp-caption-text">Erweiterte Segmente am Beispiel der bezahlten und unbezahlten Links zeigen schnell auf, welche Kampagnen einen höheren Erfolg bringen als die organischen Suchergebnisse.</p></div>
<p>Auch hier macht es Sinn, die Zahlen mit den definierten Zielen zu vergleichen (Ansicht &#8220;Zielgruppe 1&#8243;) und die Auswertung noch mittels eines Filters so einzuschränken, dass nur solche Quellen ausgegeben werden, die auch tatsächlich zu einer Ziel-Conversion geführt haben. In diesem Beispiel haben wir daher die Quellen ohne Conversions ausgeblendet, ebenso solche Quellen, die nur sehr geringe Besuchszahlen gebracht haben.</p>
<div id="attachment_217" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="wp-image-217" title="analytics-segmente-regionen" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-segmente-regionen.jpg" alt="" width="500" height="385" /><p class="wp-caption-text">Wendet man diese Statistik auf die definierten Ziele an, sieht man auf einen Blick, aus welchen Regionen die &quot;wertvollsten&quot; Besucher kommen. Zusätzlich blendet der Filter wenig aussagekräftige Quellen aus.</p></div>
<p>Und noch ein weiteres hübsches Anwendungsbeispiel: Über benutzerdefinierte Segmente können Sie alle Zugriffe segmentieren, die zu einem definierten Ziel geführt haben. In dem nachfolgenden Beispiel wurde als Ziel der Aufruf eines Buchungsformulars bestimmt. Jetzt erkennt man gut, wie hoch die Anzahl der besuchten Seiten und die Verweildauer bei den Besuchern sind, die eines der beiden vorgegebenen Ziele erreicht haben.</p>
<div id="attachment_230" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-segmente-ziele.jpg"><img class="wp-image-230" title="analytics-segmente-ziele" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/analytics-segmente-ziele.jpg" alt="" width="500" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Die Segmentierung nach Zielen ermöglicht es, unterschiedliche Benutzerkreise separat auszuwerten</p></div>
<p>Voilà: Mit segmentierten Analysen können recht gute Aussagen darüber gewonnen werden, ob Inhalte überhaupt interessant sind, die richtige Zielgruppe angesprochen wird oder ob das Budget für das Online-Marketing in die richtigen Kanäle wandert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zu sehr inspiriert</title>
		<link>http://www.webcontact.de/blog/zu-sehr-inspiriert/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Webdesigner steht man täglich vor dem Problem kreativ zu sein und zu versuchen, etwas Neues zu schaffen. Das dies mitunter kaum möglich ist und dass man das Rad nicht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Webdesigner steht man täglich vor dem Problem kreativ zu sein und zu versuchen, etwas Neues zu schaffen. Das dies mitunter kaum möglich ist und dass man das Rad nicht neu erfinden kann, ist kein Geheimnis. Man bedient sich der Masse an <a title="Liste von CSS-Gallerien" href="http://thecssgallerylist.com/" target="_blank">CSS-Galerien</a>, Design-Blogs usw., um zu sehen, was gerade hipp ist, sich selbst auf dem Laufenden zu halten und sich inspirieren zu lassen. Und so ist es auch kein Wunder, dass das Web überschwemmt wird mit mehr oder weniger den selben Designstilen.</p>
<blockquote><p>Wow, die Seite ist nice! In die Richtung könnte ich auch mal was probieren.</p></blockquote>
<p><span id="more-38"></span>Zur Zeit sind vor allem <a title="Zu onepagelove.com, Gallerie für One-Page-Designs" href="http://onepagelove.com/" target="_blank">One-Page-Designs</a>, <a title="Paralax-Effekte" href="http://webstandard.kulando.de/post/2009/04/30/best-of-parallax-effect" target="_blank">Paralax-Effekte</a> und <a title="Showcase des Smashing Magazine zu Big-Typo" href="http://www.smashingmagazine.com/2007/10/15/the-showcase-of-big-typography/" target="_blank">Big-Typo</a> im Trend. Mit HTML 5, CSS3 und JavaScript-Frameworks wie z.B. jQuery eröffnen sich Gestaltern neue Möglichkeiten und Freiheiten. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen und so wie jede Modeerscheinung wird sich auch diese wieder im Sand verlaufen und das Web wird sich in eine neue Richtung entwickeln.</p>
<p>Dass die Halbwertszeit im Internet äußerst gering ist, liegt mit Sicherheit auch daran, dass wir Kreative unter einem gewissen Druck stehen, den wir uns selbst auflegen. Oftmals liegt der Anspruch, sich selbst bzw. seine Arbeit zu präsentieren, stärker im Fokus als dem Kunden einen angemessenen Internetauftritt zu liefern. Verkauft wird dann der Eintrag in CSS-Portalen und irgendwelchen &#8220;Wir-klopfen-uns-selbst-auf-die-Schulter&#8221;-Awardseiten als Beweis gegenüber dem Kunden, dass das gelieferte Produkt besonders innovativ sei und massig Backlinks generiert wurden.</p>
<p>In vielen Fällen ist es aber so, dass man sich ein breitgefächertes Portfolio aufbaut und darüber versucht, in den erlauchten Kreis der &#8220;guten Designer&#8221; zu treten. Wenn man es ein paar Mal geschafft hat, seine Webseiten zu platzieren, ist es auch leichter sich mit weiteren Designs zu profilieren.</p>
<p>Eine logische Folge der Verbreitung des eigenen Stils ist, dass man dadurch selbst zur Inspirationsquelle wird und im Prinzip ist es auch die größte Ehre, die einem zu Teil werden kann. Nur was ist, wenn sich jemand zu sehr von der eigenen Arbeit inspirieren lässt und aus dem oben genannten Gedanken <strong>&#8220;Wow, die Seite ist nice! &#8220;</strong> folgende Schlussfolgerung zieht?</p>
<blockquote><p>Wow, die Seite ist nice! Die Gestaltung passt zu meinem Projekt, da muss ich nur ein paar kleine Anpassungen machen. Das übernehme ich.</p></blockquote>
<p>Dieser Gefahr ist man selbstverständlich immer ausgesetzt und leider kann man auch relativ schlecht gegen solches Verhalten vorgehen. Besonders unangenehm wird es, wenn man von Freunden oder Kollegen selbst auf ein solches Verhalten angesprochen wird, sich aber herausstellt, dass man eigentlich derjenige ist, dessen Design kopiert wurde.</p>
<blockquote><p>Hi! Schau mal <a title="Themeforest template Abrax für Joomla" href="http://webcontact.de/go/?eo" target="_blank">hier</a>. Da hast aber dreist geklaut! oO</p></blockquote>
<p>Wir waren darüber natürlich gar nicht erfreut und haben uns die Seite mal genauer angeschaut und finden, dass es sich eindeutig um ein Plagiat handelt.</p>
<p><strong>Zur Erklärung:</strong> Links ist das Original und rechts das RipOff! ;-D Aber nun macht euch Euer eigenes Bild.</p>
<h3>Startseite</h3>
<div id="attachment_84" class="wp-caption alignnone" style="width: 690px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/startseite.jpg"><img class="size-full wp-image-84" title="Startseite im Vergleich" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/startseite.jpg" alt="Vergleich der Startseiten zwischen Original und Kopie" width="680" height="256" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn man die beiden Startseiten vergleicht, sieht man wie stark kopiert wurde. Es wurde genau der selbe Grünwert übernommen, ein großflächiger Teaser-Slider mit ebenfalls vier Navigationspunkten eingebaut und unsere Sprechblase am rechten Rand platziert.</p></div>
<h3>Navigation</h3>
<div id="attachment_112" class="wp-caption alignnone" style="width: 511px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/pic01.jpg"><img class="wp-image-112 " title="pic01" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/pic01.jpg" alt="" width="501" height="91" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hauptnavigation beider Seiten hat genau die selbe Höhe von 70 px und eine gepunktete Trennlinie zum Abschluss. Als Trennung der einzelnen Hauptmenüpunkte wurden ebenfalls Slashs verwendet. Die Limetöne zur Kennzeichnung der Hover-, Aktiv- und Inaktivzustände sind die Selben.</p></div>
<h3>Designelemente</h3>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/pic02.jpg"><img style="border: 1px solid #cbcbcb;" title="pic02" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/pic02.jpg" alt="" width="500" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Die Sprechblase der Kopie fällt etwas kleiner aus. Der Text wurde ebenfalls zentriert und die Blase wurde im gleichen Winkel schräggestellt.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_115" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/pic03.jpg"><img class="wp-image-115" style="border: 1px solid #cbcbcb;" title="pic03" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/pic03.jpg" alt="" width="500" height="72" /></a><p class="wp-caption-text">Die Trennlinien zu einzelnen Contentabschnitten wurden 1:1 übernommen.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_116" class="wp-caption alignnone" style="width: 509px"><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/pic04.jpg"><img class="wp-image-116" title="pic04" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/pic04.jpg" alt="" width="499" height="181" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn man möchte, kann man Unterschiede am Kartenmaterial und dem Text feststellen. Die Idee dahinter ist die Gleiche.</p></div>
<h3>Hier noch einige interessante Links zum Thema &#8220;Inspiration vs. Kopie&#8221;</h3>
<ul>
<li><a title="Artikel zum Thema &quot;Inspiration vs. Kopie&quot; auf themeforest" href="http://blog.themeforest.net/tutorials/be-inspired-but-dont-copy/comment-page-1/" target="_blank">http://blog.themeforest.net/tutorials/be-inspired-but-dont-copy/comment-page-1/</a></li>
<li><a title="Artikel Be inspired but don't copy auf webdesign.tutplus.com" href="http://webdesign.tutsplus.com/articles/general/be-inspired-but-dont-copy/" target="_blank">http://webdesign.tutsplus.com/articles/general/be-inspired-but-dont-copy/</a></li>
<li><a href="http://www.digital-web.com/articles/inspiration_vs_theft/" target="_blank">http://www.digital-web.com/articles/inspiration_vs_theft/</a></li>
<li><a title="Zur Seite youthoughtwewouldntnotice.com" href="http://youthoughtwewouldntnotice.com/blog3/?p=10242" target="_blank">http://youthoughtwewouldntnotice.com/blog3/</a></li>
</ul>
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		<title>Keywords in AdWords-Kampagnen optimieren</title>
		<link>http://www.webcontact.de/blog/keywords-in-adwords-kampagnen-optimieren/</link>
		<comments>http://www.webcontact.de/blog/keywords-in-adwords-kampagnen-optimieren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Onlinekampagne ist dann optimal angelegt, wenn alle drei beeinflussbaren Komponenten perfekt miteinander harmonieren: Die Keywords sind relevant und passen optimal auf die Anzeige, die Anzeige ist so verfasst, dass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Onlinekampagne ist dann optimal angelegt, wenn alle drei beeinflussbaren Komponenten perfekt miteinander harmonieren: Die Keywords sind relevant und passen optimal auf die Anzeige, die Anzeige ist so verfasst, dass diese zum Anklicken animiert und die Landing Page zeigt genau das, was der Benutzer erwartet.</p>
<p>In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Keywords und wollen zeigen, wie sich bislang nutzlose Keywords zielsicher identifizieren lassen. Denn je relevanter diese ausgewählt sind, desto größere Erfolge können erzielt werden.</p>
<blockquote><p>Aber &#8211; ist das so einfach, wie Google es in der AdWords-Hilfe und in seinen Blogs schreibt?</p></blockquote>
<p><span id="more-1"></span></p>
<p>Darin wird zu dieser Vorgehensweise geraten:</p>
<ul>
<li>Erhöhung des Qualitätsfaktors, bspw. durch ergänzende Begriffe oder durch die Verwendung geeigneter Keyword-Optionen (weitgehend passend, Wortgruppe, genau passend)</li>
<li>Verwenden von ausschließenden Keywords zur Vermeidung unerwünschter Klicks</li>
<li>Hinzufügen von verwandten Keywords</li>
<li>Löschen von Keywords, die wenig erfolgreich sind</li>
</ul>
<p>Ah, hört sich easy an. Dann noch schnell einen Blick, wie man konkret vorgeht, um die zu optimierenden Keywords zu identifizieren. Im <a href="http://adwords.google.com/support/aw/bin/static.py?hl=de&amp;topic=23811&amp;guide=23809&amp;page=guide.cs&amp;answer=152511">Learning Center</a> steht’s ja auch genau, wie man es macht:</p>
<ul>
<li>Lässt sich der Umsatz messen (bei Onlineshops über den ROI), hilft das Conversion Tracking. Die Umsatzzahlen weisen darauf hin, welche Keywords den größten Erfolg bringen. Gleiches Spiel: “Gute” Keywords verbessern, “schlechte” reduzieren oder optimieren.</li>
<li>Wenn es um den CTR (Click Through Rate, die Klicks im Verhältnis zu den Einblendungen) geht, Keywords mit hoher Anzahl an Impressionen, jedoch niedriger Anzahl an Klicks löschen bzw. das Budget reduzieren. Umgekehrt kann bei erfolgreichen Keywords das Budget erhöht werden.</li>
<li>Alle eingegebenen Keywords anschauen und solche Wortkombinationen ermitteln, die nicht relevant sind. Diese können dann ausgeschlossen werden</li>
</ul>
<p>Keine Frage, mit aktiviertem Conversion Tracking klappt das in der Tat bestens. Sofern ausreichend Bestellungen im Datenbestand vorliegen, so dass eine hinreichend stabile Analyse möglich ist. Kleinere Seiten haben aber keinen großen Datenbestand. Und was ist mit Seiten, die keinen direkten Umsatz generieren? Ach ja, da sollte man auf den CTR schauen. Aus Sicht von Google natürlich eine wichtige Kennzahl, denn je höher der CTR, desto höher ist der Anteil kostenpflichtiger Klicks auf AdWords-Anzeigen und das befeuert Googles Umsatz. Also argumentiert Google entsprechend: Je relevanter das Keyword für die eingeblendete AdWords-Anzeige, desto höher die Klickrate. Ja, nachvollziehbar. Aber für den Werbekunden ist das Klickverhältnis ja nicht wirklich die ausschlaggebende Größe, denn vom Klick allein weiß niemand, wie erfolgreich der Besuch wirklich war.</p>
<p>Auf den Punkt gebracht: Auch wenn das Keyword eine hohe CTR aufweist, kann es durchaus sein, dass dieses Keyword dennoch nicht zum gewünschten Ziel führt: Hohe Absprungraten, niedrige Verweildauer auf den Seiten, wenig neue Besucher. Es ist also unausweichlich, tiefer zu graben. Also einen Blick in Analytics, hier gibt’s auch einen passenden Report.<br />
<a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-keywords-ohne-filter.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-66" title="adwords-keywords-ohne-filter" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-keywords-ohne-filter.jpg" alt="" width="680" height="536" /></a><br />
Hilfreich, keine Frage. Aber jetzt die Auswertung nach einem der prozentualen Werte zu sortieren (bspw. der Absprungrate) und alle Keywords auf die Abschussliste zu setzen, die einen bestimmten Schwellwert über- oder unterschreiten, macht wenig Sinn; denn nur mit einer hinreichend stabilen Datenbasis kann eine konkrete Aussage gemacht werden. Über Keywords, die erst zu ein paar wenigen Klicks geführt haben, können keine verlässlichen Aussagen gemacht werden. Dafür gibt es ja Filter &#8211; idealerweise sollten so im Report nur die Keywords eingeschlossen sein, die hinreichend häufig zu Klicks geführt haben (bspw. 10 oder 20). Alle anderen können ohnehin vernachlässigt werden, schon deshalb, weil diese keine spürbaren Budgets verballern.<br />
<a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-filter.jpg"><img class="wp-image-63 alignright" title="adwords-filter" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-filter.jpg" alt="" width="500" height="159" /></a><br />
Erfolg! Damit lassen sich zumindest die wirklich “schlechten” Keywords identifizieren. Aber eine recht große Grauzone gibts noch immer. Wo liegt die Grenze…? Hilfreich wäre es hierfür, den im Auswertungszeitraum ausgegebenen Betrag pro Keyword bzw. den tatsächlichen CPC (Cost per Click) zu sehen. Dann lässt sich besser entscheiden, ob der eingesetzte Betrag das Ergebnis rechtfertigt. Und im Zweifel wäre es hilfreich, zu untersuchen, ob ein Keyword über die organischen Suchergebnisse eventuell einen besseren Erfolg erzielt. Hierfür haben wir einen passenden benutzerdefinierten Bericht erstellt, der alles auf einen Blick darstellt, den wir <a href="https://www.google.com/analytics/web/crPermalink?data=AH4sIAAAAAAAAAOVUwW7TQBCN2wDVQlEaArJWIKK9UQnaWG2c9lYs4FCBQhtx39qDu-p619q1HbWfwR_AH_QT-gOV-BJO3EBiHQd50yaUe2_2zJs3M8_P095AjXYbPdyH07FUERWUn2poNcjjyWPGQv2KJakCrZkUetPBF010x-ttez0DWkOre5xDd1qtW41vd7820XengmzhB2ilzi3gJO06TKOAs_BEk9U6FowOSKd-PZK5COGAZjADGgakNcMjdUae1xEFBYgchqBGigpNw8z0tksKplmmyROLpIiHNIaCwVijX9VOgwG-j-69UZ8lj0uZcA2PJeW9QCYph2yy17PZXCBFAapcuRy-Zw9Hj6iIpIDobS4EcF0BrnB7_83t3cTtkaf_qr8uy_prvFbHTqpPSl5iSy0tcxXCe4hYnpBHNpxG75TM090Vt-E67pK7jH9OPNT3-0ZBF3X-WqQraHjc_ZiD8VRppcsm-u1UyJ0rVroluk9tN9jauZ22CxY67MU8Q3awdUtCmqSUxcLy3ZelUk2_7xsJO6i1J86AxSBSaZqZIUrP_XDQ-URz39_EBrMPQpzRYw4iVnmaluJfPxqWZCmYGUX2Acafqpw7c1AOq6M3YgncIMb8k7fgPK1vzPnhCMZ28-iQy2w4XbUW5Q8sd08mAgYAAA">hier zur freien Verfügung stellen</a> (vor dem Anklicken müssen Sie sich in Ihrem Analytics-Account angemeldet haben, anschließend speichern, fertig):</p>
<p><a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-keywordbericht-ohne-ziele.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-65" title="adwords-keywordbericht-ohne-ziele" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-keywordbericht-ohne-ziele.jpg" alt="" width="680" height="239" /></a><br />
Die gewählten Messwerte bzw. die KPI’s (Key Performance Indicators, am Unternehmensziel orientierte Leistungskennzahlen), anhand derer der Erfolg gemessen wird, auf die Anzahl der Seiten pro Besuch oder die Absprungrate zu beschränken, ist in jedem Fall zu flach. Sofern die Website keinen direkt messbaren Umsatz erzielt, müssen messbare <a href="http://www.google.com/support/googleanalytics/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=55515">Ziele</a> definiert werden. Das können bestimmte Zielseiten (URLs, beispielsweise Kontaktformulare oder Seiten mit Preisinformationen) sein, die der Besucher in jedem Fall gesehen haben soll oder <a href="http://www.timoaden.de/2009/08/google-analytics-ereignis-tracking.html">Ereignisse</a>, die auf bestimmten Seiten erzielt werden sollen (bspw. ein Video, das abgespielt oder ein pdf, welches heruntergeladen wird). Mit diesen definierten Zielen lassen sich jetzt Auswertungen erstellen, die erheblich zuverlässigere Aussagen zulassen:<br />
<a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-keywordbericht-mit-ziele.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-64" title="adwords-keywordbericht-mit-ziele" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-keywordbericht-mit-ziele.jpg" alt="" width="680" height="195" /></a><br />
Und schließlich haben wir noch eine Auswertung angehängt, die übersichtlich zeigt, an welchen Anzeigenpositionen der größte Erfolg erzielt wird. Tja, damit weiß man dann auch, wie man den CPC steuern muss, damit dieser in etwa die richtige Anzeigenposition einnimmt und so den optimalen Output erzielt.<br />
<a href="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-anzeigenposition.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-62" title="adwords-anzeigenposition" src="http://www.webcontact.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/adwords-anzeigenposition.jpg" alt="" width="680" height="227" /></a><br />
Mit diesem benutzerdefinierten Report sollte eine Optimierung der Keywords eigentlich recht schnell und zuverlässig durchführbar sein.</p>
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